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DON’T STRESS TO IMPRESS

Euer Baby erblickt bald das Licht der Welt, aber das Babyzimmer gleicht noch einer Baustelle? - Jetzt keine Panik, weil die Zimmergestaltung noch unvollkommen ist. Denn Neugeborenen gehen die Farben der Saison am Babypopo vorbei.

Ein Babyzimmer ist ein tolles Projekt. Für die Eltern. Denn machen wir uns nichts vor: Die Kleinen bekommen nicht wirklich mit, ob der Schrank in der Ecke zwei Monate oder zwanzig Jahre alt ist. Viele Babys schlafen in den ersten Monaten im Elternschlafzimmer, ein eigenes Zimmer dient also vorzugsweise zum Abstellen des Wäscheständers. Es bleibt deshalb auch nach der Geburt jede Menge Zeit zum Einrichten des Babyzimmers, so dass sich jede Schwangere selbst die Frage beantworten kann, ob sie lieber mit oder ohne Babybauch durch die Einrichtungshäuser zieht.

Im Folgenden findet ihr ein paar Tipps, damit sich euer Zwerg in seinem eigenen Reich wohl fühlt.

Eine helle, freundliche Atmosphäre und Sicherheit sind das A und O bei der Gestaltung. Häufig wird das Babyzimmer nach ein paar Jahren zum Kinderzimmer. Viele Hersteller bieten deshalb Möbel, die „mitwachsen“ und dafür sorgen, dass die Familie über mehrere Jahre hinweg Freude an ihnen hat. Sinnvoll sind bei Möbeln abgerundete Ecken und Kanten, damit sich die Kinder (oder übermüdete Eltern mit Schlafdefizit) nicht daran verletzen.

Wollt ihr die Wände streichen, dann lasst Euch am besten von Fachhändlern beraten, welche Wandfarben für Kinderzimmer geeignet. Wichtig in jedem Fall: Das Zimmer ein paar Tage ausdunsten lassen, bevor ihr ein Baby in sein neugestrichenes Reich legt. Bei der Gestaltung von Babyzimmern ist eine Fläche besonders spannend, die in anderen Zimmern nur eine Nebenrolle spielt: die Zimmerdecke. Babys liegen die meiste Zeit mit Blick nach oben im Bettchen – oder wo auch immer. Nach dem Mobile-Prinzip kann man z.B. fluoreszierende Aufkleber anbringen, die im Dunkeln leuchten, und dadurch vielleicht sogar vermeiden, beim nächtlichen Stillen und Wickeln das volle Licht anschalten zu müssen.

Bei Tapeten oder Bildern mit kindlichen Motiven gibt es unzählige Möglichkeiten - einfach schauen, was euch gefällt und zu eurem Stil passt. Für die Bodengestaltung bietet sich ein Teppich an. Er dämpft Lärm und Trittgeräusche und vermeidet unnötige Schlafunterbrechungen, die unter Umständen in nächtliches Halligalli ausarten können. Vorteil Teppich: Er eignet sich auch noch gut für das erste Krabbeln. Laminat, Holz und Kork können je nach Haus eher kalt sein, sind allerdings einfacher zu reinigen. Manchmal macht’s der Mix: Auch Dielen und Parkett werden mit textilen Brücken aus Teppichen oder Läufern kuschelig und behaglich. Rundherum noch ein paar Textilien, wie Kissen und Decken, dazu einige Kuscheltiere und etwas Spielzeug – fertig ist Babys erstes Zimmer.

Nicht perfekt? - Egal. Bett, Wickeltisch und eine Staumöglichkeit für Kleidung und andere Utensilien genügen für‘s erste. Weitere Möbelstücke, Textilien und Dekoration können nach und nach besorgt werden. In erster Linie kommt es auf Funktionalität und Sicherheit an. Und auf Euch. Die Kleinen wollen vor allem gekuschelt und umsorgt werden. Welche Farbe ihr Bett hat und ob Bilder aufgehängt sind oder nicht, kümmert sie wenig. Macht euch das bewusst, wenn ihr das Gefühl habt, euren eigenen oder gar fremden Ansprüchen an die Gestaltung des Zimmers nicht gerecht zu werden.

Um sich geborgen zu fühlen, braucht euer Baby einzig und allein euch!