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Seed ist der Gewinner!

Wisst ihr noch - früher? Auf Feiern entgleisen, seine Ziele einkreisen, sich in der Welt beweisen? Es war ein glückliches Reisen auf der Suche nach dem Meer. Dem Mehr.
Irgendwann sind auch wir München-Blogger erwachsen und sesshaft geworden - in der Stadt, die uns auf Isarflößen schaukelt und unter Biergartenkastanien verhätschelt. Wir sind angekommen. Wie gut ist das eigentlich? Und wie unspießig, wie viel intensiver? Da war es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir unser Herz in die Hand genommen und Ja gesagt haben: zum richtigen Mann, zur richtigen Frau, zur neuen Bude, zur Festanstellung, zum eigenen Nachwuchs.

Beitrag 1: Unser jüngster Blog-Nachwuchs ist noch klein, unser nächster macht sich im Sommer schon auf den Weg zu uns. Wir freuen uns riesig und liegen mit unseren Babys voll im Trend: In München haben wir einen Geburtenrekord. Seit mehr als 50 Jahren haben wir nicht mehr so viele Kinder gemacht. Die meisten Wuzerl kommen, wenn's richtig heiß ist. 2014 waren es 16.500 Münchner Kindl, ein bisserl mehr Buam als Madl. Kein Wunder, dass es die Stadt inzwischen auf 1,5 Millionen Einwohner schafft. Kemmt's her, ruck ma zam! Alles, was waschbar ist, holen wir uns gebraucht von Freunden, Ebay, Babybasars. Aber eine Neuanschaffung braucht es auch: Ein Kinderwagen muss her, der münchentauglich ist. Sprich: g'miatlich, fesch und g'scheit.

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Beitrag 2: Wie testet man eigentlich Kinderwagen? Wir machen das so: Wir fragen uns durch den Freundes- und Verwandtenkreis und gehen mit diesen Erfahrungen ins Netz. Dort googlen wir uns quer durch Labels, Optik, Verarbeitung und Preise, fragen bei fehlenden Informationen Fachleute und suchen uns eine Hand voll Favoriten-Kutschen heraus. Am Ende schauen wir bei den Händlern vor Ort nach, wie sich das so anfühlt mit Schieben, Heben, Zusammenklappen, Wenden, Bremsen.

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Beitrag 3: So, weida geht's! In Reynards Babyland in Gräfelfing testen wir Kinderwagen 4 und 5: den Britax Go der Marke Römer und den Xplory von Stokke. Und danach präsentieren wir euch unsere beiden Favoriten, die ins Finale rollen. Irgendwie hat die Verkäuferin im Laden keine rechte Lust auf uns und fasst sich knapp. Es gäbe einen Haufen Wagen, die münchentauglich, möglichst kompakt und gleichzeitig schick durch die Stadt gleiten. Eigentlich alle. Aha. Mit einer flüchtigen Handbewegung verweist sie auf die Regale, in denen sich die gängigen Marken bis unter die Decke stapeln. Das hilft uns jetzt nicht wirklich weiter ...

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Beitrag 4: Im Rennen um den besten Kinderwagen für München sind also noch der Joolz und der Seed, Holland gegen Dänemark sozusagen. Wir holen sie uns als Testfahrzeuge bei den Händlern und erproben die Praxis mitten in unserer Stadt. Mit zwei großartigen "Leihkindern": Lisa und Max. Wie MVV-tauglich sind die beiden Konkurrenten? Wir beginnen an der Tram-Haltestelle Kurfürstenplatz, wo gleich eine Herausforderung auf uns wartet. Schön scheppernd biegt eine nostalgische Straßenbahn ums Eck. Gut, dass zwei junge Männer ihre Hilfe anbieten und unsere Kutschen die drei steilen Stufen hinaufhieven. Den kleinen Platz im Waggon steckt der Seed besser weg als der Joolz: Seinen Lenker können wir komplett einfahren, beim Holländer gelingt das nicht ganz so extrem. Somit hat der Seed Papilio beim Start eine Nuance Vorsprung.

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